Nicht nur für eingefleischte Eisenbahnfreunde ein Begriff: der weltberühmte Galcier-Express. Am 20. Juni 1930 fuhr er zum erstenmal zwischen Zermatt und St. Moritz, vorbei am Rhonegletscher, der ihm seinen Namen gab. Allerdings konnte der hochalpine Streckenteil zwischen Oberwald (Kanton Wallis) und Realp (Kanton Uri) wegen der extremen Klimabedingungen stets nur in den Sommermonaten betrieben werden. So hat die Furka-Oberalp-Bahn (FO) zwischen diesen beiden Orten den 15,4 km langen Furka-Basistunnel gebaut, der 1982 in Betrieb genommen wurde. Am 11. Oktober 1981 fuhr der Glacier-Express letztmals über die Furka-Berg-strecke. Sie wurde stillgelegt und sollte abgebrochen werden. Das wollten Eisenbahnfreunde in der Schweiz nicht hinnehmen. Am 03.12.1983 gründeten sie deshalb den | | Verein Furka-Bergstrecke (VFB). | Der geplante Abbruch des 17,5 km langen Schienenstranges konnte verhindert werden und mit bescheidenen Mitteln wurden die ersten Unterhaltsarbeiten begonnen, um die Strecke vor dem Zerfall zu schützen. Die früher auf der Bergstrecke verkehrenden Dampflokomotiven waren von der FO nach der Elektrifizierung an andere Bahnen verkauft worden, u.a. nach Vietnam. Von dort konnten zwei Dampfloks zurückgebracht und wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden. Nach fast 11 Jahren fuhr im Juli 1992 erstmals wieder ein Personenzug zwischen Realp und Tiefenbach. Ein Jahr später wurde die Station Furka erreicht. Und seit dem 14.07.2000 fahren endlich wieder Dampfzüge von Realp durch den Furka-Scheiteltunnel bis nach Gletsch. | Um dieses Ziel zu erreichen war ein enormer finanzieller und personeller Aufwand erforderlich. Die Arbeiten wurden und werden ganz überwiegend durch freiwillige Helfer in unentgeltlicher "Fronarbeit" geleistet. Der schweizerische Verein Furka-Bergstrecke hat heute etwa 7000 Mitglieder, überwiegend aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. Als regionale Untergliederungen haben sich "Sektionen" gebildet. In Deutschland gibt es derzeit 9 Sektionen. Sie betreiben u. a. Öffentlichkeitsarbeit und organisieren Baueinsätze an der Strecke. | | "VFB Verein Furka-Bergstrecke Sektion Rhein-Main e.V."
| Die Sektion Rhein-Main bildete sich bereits im März 1990, zunächst als sog. "Regionalgruppe". Bis zum Jahre 2002 waren die Sektionen unselbständige Untergliederungen des VFB. Nach einer Statutenänderung des VFB sollten die Sektionen eigenständige Vereine werden. Die Sektion Rhein-Main hat im Juli 2003 diesen Übergang vollzogen und ist nun ein eingetragener Verein. Die Mitglieder des VFB Rhein-Main e.V. sind automatisch auch Mitglieder des VFB. Vereinszweck der Sektion Rhein-Main e.V. ist die Förderung des Wiederaufbaues und des Erhaltes der Furka-Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald sowie die Restaurierung und der Erhalt historischer Eisenbahnfahrzeuge. Die Furka-Bergstrecke ist ein vom Kanton Uri anerkanntes "schützenswertes Objekt von nationaler Bedeutung" (technisches Kulturgut). Aufgrund dieser Tatsache konnte die Sektion Rhein-Main e.V. vom zuständigen Finanzamt Frankfurt/M wegen der Förderung der Erhaltung historischen Kulturgutes als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Spende auf das Sektionskonto ist daher steuerlich abzugsfähig. Wenn Sie bei der Überweisung Ihre vollständige Adresse angeben, schicken wir Ihnen umgehend die entsprechende Zuwendungsbestätigung. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. August 2010 )
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